Am vergangenen Wochenende wurde wieder einmal das Pausaer Trabantrennen gestartet und wir waren natürlich mit dabei.

Freitagvormittag ging es erst mal zur technischen Abnahme. Hier war soweit alles ok, bis auf die hintere Abschleppöse, welche zu weit nach hinten hinausragte. Diese wurde kurzerhand abgeflext und durch eine Schlaufe vom alten Gurt ersetzt. Bei der Nachkontrolle war dann alles in Ordnung.

Da Maik das Qualifying fahren sollte, war er als erstes im freien Training gefahren, um sich an die Strecke und an das Auto zu gewöhnen. Martin, unser neuer und dritter Fahrer, fuhr dann den zweiten Durchgang, da er bisher nur bedingt Erfahrung durch die Winterrennen in Pausa hatte. Aber auch er kam schnell und gut klar mit allem. Für mich (Chris) hat es leider nicht mehr fürs freie Training gereicht, was aber halb so schlimm war, da es wichtiger war, dass Maik (Qualifying) und Martin (Fahrpraxis) fahren konnten. Vom Layout her war die Strecke dieses Jahr wieder sehr schön und an einigen Stellen recht flüssig zu fahren. So oder so ähnlich darf sie nächstes Jahr gern wieder sein.

Beim Qualifying konnte Maik für uns schließlich die 23. Startposition (von 64) herausfahren.

Das Rennen beginnt

Samstagfrüh zogen vor dem Start bereits dunkle Wolken auf, welche jedoch nur einen leichten Regenschauer während der Startaufstellung brachten. Da es bereits in der Nacht vom Donnerstag zu Freitag über längere Zeit immer mal geregnet und kurz auch etwas gewittert hat, war die Strecke dieses Jahr nicht ganz so trocken und staubig wie beispielsweise letztes Jahr.

Maik fuhr als erstes und der Start verlief dann wie immer pünktlich und problemlos um 10 Uhr. Das Safety Car führte die Meute über das erste Drittel der Strecke und fuhr anschließend rein, was den endgültigen Start des Rennens einleutete.

In den ersten eineinhalb Stunden konnte Maik einige Plätze gut machen und fuhr fast bis ins Mittelfeld der Top 20. Dann kam aus vorerst unerfindlichen Gründen das Safety Car raus und sammelte alle Fahrzeuge hinter sich ein – Rennabbruch. Ein Fahrzeug schien wohl gegen die Zeitmessanlage gefahren zu sein, wodurch die Zeitschleife gerissen ist.

Déjà-vu – Das Rennen beginnt erneut

Für den Neustart wurden alle Fahrzeuge wieder so aufgestellt, wie sie nach dem Qualifying platziert waren. Warum man hier nicht die Platzierungen bis 10 Minuten vor Abbruch, oder ähnliches, genommen hat, erschließt sich mir zwar nicht ganz, aber wird schon seine Gründe haben. Jedenfalls wurde dann erstmalig in der Geschichte von Pausa gegen viertel eins das Rennen neugestartet.

Schon während der Neuaufstellung bahnten sich neue dunkle Wolken den Weg zu uns, welche nichts Gutes verhießen. Relativ zeitgleich mit dem Neustart fing es auch an mit Regnen. Allerdings sah es anfangs schlimmer aus als es letztendlich war. Ein Unwetter, wie es in anderen Regionen war, blieb bei uns zum Glück aus. So war es für eine Weile ein interessantes Regenrennen mit Schlamm und Matsch, was zumindest etwas schonender für die Fahrzeuge war.

Das Getriebe – das alte Leid

Gegen um eins führten wir den ersten Fahrerwechsel und Tankstopp durch. Nun drehte Martin seine Runden und fuhr konstant durch. Somit erreichten wir zeitweise wieder die 13-14 Position. Eine halbe Stunde vorm nächsten Fahrerwechsel und Tankstopp blieb Martin jedoch stehen – Getriebeschaden. Also Auto in die Box tragen lassen und das Austauschgetriebe rein. Martin fuhr danach noch ein paar Runden, während wir uns für den Boxenstopp vorbereiteten. Anschließend bin ich gefahren und nach etwa 30 Minuten kam Rauch aus dem Motorraum. Nachdem ich in die Box gefahren bin, habe ich den Salat gesehen. Auf der linken Seite hat sich der Deckel vom Getriebe verabschiedet, wodurch das ganze Öl ausgelaufen und auch über den Auspuff drüber ist.

Behelfsmäßig haben wir dann den Deckel von dem anderen Getriebe genommen und Öl nachgefüllt. Da das Austauschgetriebe bereits Geräusche machte, fuhr ich lediglich die letzten Minuten nochmal raus und bin die letzten Runden im ersten Gang gefahren. Somit sind wir wenigstens übers Ziel gekommen und konnten die Ehrenrunde mitfahren. Am Ende landeten wir so auf Platz 57.

Als ich Sonntag den Trabi aus der Box zum Trailer fahren wollte, bin ich ca. 50m weit gekommen, dann hat auch dieses Getriebe den Geist völlig aufgegeben. Also war es gut, dass ich erst kurz vor Ende des Rennens raus bin.

Fazit

Ohne Getriebe könnten wir auch mal durchfahren 😉 ..da das Auto sonst hält und sich gut fahren lässt. Aber davon lassen wir uns den Spaß nicht verderben, denn genau deswegen sind wir dabei – um Spaß zu haben und den hatten wir über das gesamte Wochenende wieder reichlich. An der Stelle danken wir dem Veranstalter, den anderen Teams und unseren Freunden für das tolle Wochenende.

Bis nächstes Jahr!

Am vergangenen Wochenende wurde wieder einmal das Pausaer Trabantrennen gestartet und wir waren natürlich mit dabei.

Freitagvormittag ging es erst mal zur technischen Abnahme. Hier war soweit alles ok, bis auf die hintere Abschleppöse, welche zu weit nach hinten hinausragte. Diese wurde kurzerhand abgeflext und durch eine Schlaufe vom alten Gurt ersetzt. Bei der Nachkontrolle war dann alles in Ordnung.

Da Maik das Qualifying fahren sollte, war er als erstes im freien Training gefahren, um sich an die Strecke und an das Auto zu gewöhnen. Martin, unser neuer und dritter Fahrer, fuhr dann den zweiten Durchgang, da er bisher nur bedingt Erfahrung durch die Winterrennen in Pausa hatte. Aber auch er kam schnell und gut klar mit allem. Für mich (Chris) hat es leider nicht mehr fürs freie Training gereicht, was aber halb so schlimm war, da es wichtiger war, dass Maik (Qualifying) und Martin (Fahrpraxis) fahren konnten. Vom Layout her war die Strecke dieses Jahr wieder sehr schön und an einigen Stellen recht flüssig zu fahren. So oder so ähnlich darf sie nächstes Jahr gern wieder sein.

Beim Qualifying konnte Maik für uns schließlich die 23. Startposition (von 64) herausfahren.

Das Rennen beginnt

Samstagfrüh zogen vor dem Start bereits dunkle Wolken auf, welche jedoch nur einen leichten Regenschauer während der Startaufstellung brachten. Da es bereits in der Nacht vom Donnerstag zu Freitag über längere Zeit immer mal geregnet und kurz auch etwas gewittert hat, war die Strecke dieses Jahr nicht ganz so trocken und staubig wie beispielsweise letztes Jahr.

Maik fuhr als erstes und der Start verlief dann wie immer pünktlich und problemlos um 10 Uhr. Das Safety Car führte die Meute über das erste Drittel der Strecke und fuhr anschließend rein, was den endgültigen Start des Rennens einleutete.

In den ersten eineinhalb Stunden konnte Maik einige Plätze gut machen und fuhr fast bis ins Mittelfeld der Top 20. Dann kam aus vorerst unerfindlichen Gründen das Safety Car raus und sammelte alle Fahrzeuge hinter sich ein – Rennabbruch. Ein Fahrzeug schien wohl gegen die Zeitmessanlage gefahren zu sein, wodurch die Zeitschleife gerissen ist.

Déjà-vu – Das Rennen beginnt erneut

Für den Neustart wurden alle Fahrzeuge wieder so aufgestellt, wie sie nach dem Qualifying platziert waren. Warum man hier nicht die Platzierungen bis 10 Minuten vor Abbruch, oder ähnliches, genommen hat, erschließt sich mir zwar nicht ganz, aber wird schon seine Gründe haben. Jedenfalls wurde dann erstmalig in der Geschichte von Pausa gegen viertel eins das Rennen neugestartet.

Schon während der Neuaufstellung bahnten sich neue dunkle Wolken den Weg zu uns, welche nichts Gutes verhießen. Relativ zeitgleich mit dem Neustart fing es auch an mit Regnen. Allerdings sah es anfangs schlimmer aus als es letztendlich war. Ein Unwetter, wie es in anderen Regionen war, blieb bei uns zum Glück aus. So war es für eine Weile ein interessantes Regenrennen mit Schlamm und Matsch, was zumindest etwas schonender für die Fahrzeuge war.

Das Getriebe – das alte Leid

Gegen um eins führten wir den ersten Fahrerwechsel und Tankstopp durch. Nun drehte Martin seine Runden und fuhr konstant durch. Somit erreichten wir zeitweise wieder die 13-14 Position. Eine halbe Stunde vorm nächsten Fahrerwechsel und Tankstopp blieb Martin jedoch stehen – Getriebeschaden. Also Auto in die Box tragen lassen und das Austauschgetriebe rein. Martin fuhr danach noch ein paar Runden, während wir uns für den Boxenstopp vorbereiteten. Anschließend bin ich gefahren und nach etwa 30 Minuten kam Rauch aus dem Motorraum. Nachdem ich in die Box gefahren bin, habe ich den Salat gesehen. Auf der linken Seite hat sich der Deckel vom Getriebe verabschiedet, wodurch das ganze Öl ausgelaufen und auch über den Auspuff drüber ist.

Behelfsmäßig haben wir dann den Deckel von dem anderen Getriebe genommen und Öl nachgefüllt. Da das Austauschgetriebe bereits Geräusche machte, fuhr ich lediglich die letzten Minuten nochmal raus und bin die letzten Runden im ersten Gang gefahren. Somit sind wir wenigstens übers Ziel gekommen und konnten die Ehrenrunde mitfahren. Am Ende landeten wir so auf Platz 57.

Als ich Sonntag den Trabi aus der Box zum Trailer fahren wollte, bin ich ca. 50m weit gekommen, dann hat auch dieses Getriebe den Geist völlig aufgegeben. Also war es gut, dass ich erst kurz vor Ende des Rennens raus bin.

Fazit

Ohne Getriebe könnten wir auch mal durchfahren 😉 ..da das Auto sonst hält und sich gut fahren lässt. Aber davon lassen wir uns den Spaß nicht verderben, denn genau deswegen sind wir dabei – um Spaß zu haben und den hatten wir über das gesamte Wochenende wieder reichlich. An der Stelle danken wir dem Veranstalter, den anderen Teams und unseren Freunden für das tolle Wochenende.

Bis nächstes Jahr!

Auszüge aus dem Fotoalbum

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Team Stahlpappe

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